Wer nicht gern Traktor fährt, muss nicht Bauer werden : 14 Porträts von Stiftinnen und Stiften aus der Schweiz
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159600
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Limmatverlag
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Zürich
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Abstract
In der Schweiz absolvieren zwei von drei Jugendlichen eine Berufslehre. Die meisten lassen sich zum Kaufmann beziehungsweise zur Kauffrau ausbilden. 230 berufliche Grundbildungen bieten sich für angehende Lehrlinge, vierzehn davon - bekannte und unbekannte - stellt das Buch vor. Diese Berufe zeichnen sich durch eine Vielfalt an nichtschulischen Fähigkeiten aus: wie handwerkliche Fingerfertigkeit, technisches Vorstellungsvermögen, Präzision, emotionale Intelligenz und Sozialkompetenz. In allen Berufen jedoch braucht es Exaktheit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Termintreue. Alle diese Kompetenzen gehören zur "praktischen Intelligenz", die auf schulischem Weg nicht erlernbar sind. Sie können nur in der Praxis entwickelt, vervollkommnet und geprüft werden. Die porträtierten Jugendlichen lernen in Dörfern und Städten verschiedener Regionen der Schweiz Landwirt, Seilbahn-Mechatroniker, Blasinstrumentenreparateur, Theatermalerin, Winzerin oder Uhrmacher. Sie erzählen über Motivation und Arbeitsalltag, über die Berufsschule, über Zukunftspläne und -träume. Auch wenn nicht immer und überall die Sonne scheint, belegen die Geschichten die Vorteile eines dualen, offenen und vielfältigen Berufsbildungssystems: Die Lernenden erhalten eine solide Ausbildung mit der Chance zur Weiterbildung. Eine Kombination von unschätzbar integrativem Wert." (Textauszug; BIBB-Doku)