Professionalisierung des Fachpersonals in der beruflichen Benachteiligtenförderung : ein curricularer Vorschlag für die Fachszene
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131512
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Abstract
Der Beitrag problematisiert ein pädagogisches Schlüsselproblem in der Benachteiligtenpädagogik: die professionelle Haltung, mit der benachteiligten Jugendlichen begegnet werden muss. Phänomen vieler Jugendwerkstätten oder Einrichtungen der Jugendhilfe ist, dass sich die Jugendlichen eher den "unpädagogischen" Berufspraktikern (Ausbildern) als den "professionellen" Sozialpädagogen zuwenden. Ausgehend von den Ansätzen zur Professionalisierung in der beruflichen Benachteiligtenförderung und den Diskursen erziehungswissenschaftlicher Teildisziplinen zur pädagogischen Professionalität wird ein Vorschlag für ein Professionalisierungskonzept vorgestellt und abschließend Ansätze zur didaktischen Umsetzung des Curriculums diskutiert. Die verschiedenen Professionsgruppen in der Benachteiligtenförderung machen es notwendig, eigene Schwerpunkte für die Professionalisierung zu setzen. Es gebe weder ein Berufsbild noch ein Berufskonzept noch einen systematisierten Wissenskorpus oder ein gemeinsames Selbstverständnis. Das Konzept berücksichtigt folgende Dimensionen: "Aufbau innerer Haltungen", "Was ist der junge benachteiligte Mensch?", "Sich pädagogische Handwerkszeuge erarbeiten", "Organisationskultur verstehen und mitgestalten", "Seine Region sollte man kennen", "Wissen erwerben über gesellschaftliche Rahmenbedingungen". (BIBB-Doku)