Wissenschaftlicher Bibliothekar 2000 - quo vadis? : 12 Thesen zur Zukunft des Fachreferenten
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Abstract
Der Artikel versucht eine Diskussion zur Legitimation des in Deutschland seit 100 Jahren bestehenden Berufs des wissenschaftlichen Bibliothekars angesichts einer rasant veränderten Kommunikations- und Informationswelt anzustossen. "Ohne Zeifel wird der wissenschaftliche Bibliothekar, will er eine Zukunft haben, neben seinen weiterbestehenden klassischen Aufgaben verstärkt zum Informationsspezialisten in den von ihm vertretenen Fächern werden müssen, der das gesamte Repertoire neuer Techniken und Medien beherrscht und seiner Klientel vermittelt. Dabei wird sich der Schwerpunkt seiner Präsenz immer stärker weg von der Bibliothek in Richtung der Klientel (Fakultäten, Institute) zu bewegen haben, will er wahrgenommen werden und im Kontext künftiger Personaleinsparungen als unverzichtbar gelten. Vor allem wird es um die Entscheidung gehen, ob sich der wissenschaftliche Bibliothekar in seiner beruflichen Umgebung in erster Linie als Bibliotheksverwalter oder als Fachreferent und Informationsspezialist legitimiert." (IAB2)