Lebens- und Erwerbssituation arbeitsmarktferner Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Tirol : Endbericht
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139543
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Krems
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Abstract
Die Arbeitslosigkeit von Personen mit Migrationshintergrund steigt in Tirol ebenso wie in ganz Österreich seit längerem kontinuiertlich. Vor diesem Hintergrund soll die Studie die Problemsituation der Jugendlichen durchleuchten, um darauf aufbauend zusammen mit den regionalen institutionellen AkteurInnen Handlungsoptionen zu erarbeiten, die die Erwerbsintegration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund nachhaltig verbessern. Im Wesentlichen werden 2 Fragenkomplexe beantwortet: (1) Analyse der quantitativen Strukturen der in Tirol wohnhaften Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und des Arbeitskräfteangebots (Erwerbspersonen und Arbeitslose) nach Herkunftsregionen, Migrationsstatus und ethnisch-kulturellem Hintergrund, Geschlecht, Alter, Bildung, Beschäftigungsstatus und Arbeitslosigkeit in einem räumlichen Konzentrationskontext. (2) Analyse von qualitativen Informationen zur Bildungs- und Erwerbssituation der Zielgruppe von Jugendlichen, der Rolle der Eltern in einem ethnisch-kulturellen Zusammenhang und des sozialen Hintergrunds für die Lebensplanung und das Erwerbs- und Bildungsverhalten der Jugendlichen. Die Studie wird in einen wirtschaftlichen Rahmen eingebunden, der die Grenzen und Möglichkeiten der Arbeitsmarktintegration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in einen räumlichen Zusammenhang stellt (Standortbedingungen). An den Beginn der Ausführungen wird die Entwicklung des Jugendarbeitsmarktes in Tirol im Vergleich zu Österreich gestellt. Zentrales Ergebnis der Studie ist, die Jugendarbeitslosigkeit zunehmend zu einem Problem wird und der stark räumlich strukturierte Wirtschaftsraum in Tirol Integrationsprobleme für MigrantInnen birgt. (BIBB-Doku)