Berufsbildungsforschung in der bildungspolitischen Reformkontroverse : der Gesprächskreis für Fragen der Beruflichen Bildung, 1967 bis 1970
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185947
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Abstract
In seinem Beitrag nimmt der Autor das Handeln der politischen Administration für die Jahre 1967-1970 in den Blick; jene Zeit, als die institutionellen Strukturen auf Bundesebene sich zu dem formierten, was sie nahezu ungebrochen noch heute sind. Dabei wird deutlich, dass auch die Berufsbildungsforschung nicht frei ist von Politik, sie dies vielmehr nur in unserem Land erscheint, weil ihre Geschichte nicht aufgedeckt ist. Am Vorabend des Inkrafttretens des Berufsbildungsgesetzes von 1969 sowie der Gründung des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigt der Beitrag Einblicke in das Ringen über Berufsbildungsforschung und ihre Aufgaben, die zunächst noch unbestimmt sind, weil noch neu und unbekannt. Hier stellen sich die Weichen zu Deutungshoheit, paradigmatischen Entscheidungen und Forschungsfeldern, die künftig zu den zentralen Aufgaben einer Bundeseinrichtung werden. Dabei werden die Interessen unterschiedlicher staatlicher und nichtstaatlicher Akteure sichtbar, die sich nicht zuletzt in den beiden Bundesressorts für Arbeit und Wirtschaft widerspiegeln, zwischen denen der zwischen 1967 und 1970 tagende Gesprächskreis für Fragen der beruflichen Bildung angesiedelt ist. (Hrsg; BIBB-Doku)