Beruflichkeit als biographischer Prozess : neue Herausforderungen für die Berufspädagogik am Beispiel des Übergangssystems
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160313
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Abstract
Der Beitrag diskutiert die Notwendigkeit einer stärkeren Hinwendung zur Biografieforschung seitens der Berufspädagogik und begründet dies mit der empirischen Evidenz des Berufskonzepts, insbesondere hinsichtlich der Strukturierung von Lebensläufen und der sozialen Bindungskraft. In einem ersten Schritt skizzieren die Autoren die zunehmende Bedeutung der "Biographisierung" am Beispiel der Ausdifferenzierung der Übergänge von der Schule in das Ausbildungssystem. Neben der Analyse der Einmündungsquoten in eine berufliche Ausbildung bzw. der Verweildauer in Berufsvorbereitungsmaßnahmen sollten die Handlungsentwürfe der Jugendlichen in den Blick rücken, so die Autoren. Wie gehen Jugendliche mit Scheiternserfahrungen um und welche Effekte hat dies auf individuelle Lernprozesse und auf pädagogische Handlungskontexte? Welche interkulturellen Unterschiede lassen sich ausdifferenzieren? Auf diese Fragen soll das vorgestellte Konzept der Biographisierung Antworten geben. (BIBB-Doku)