Wandel der Arbeit - Ende des Berufes?

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Der Beitrag analysiert das Verhältnis von technologischem und gesellschaftlichem Wandel und deren Auswirkungen auf das System der Berufe. Berufe haben sich schon immer in Abhängigkeit zum technologischen und gesellschaftlichen Wandel verändert, das in Berufen gebündelte Kompetenzpotential ist aber auch eine zentrale Voraussetzung von Wandel. Gefragt sind in der Berufsbildungsforschung deshalb heute Interdependenzansätze, die nicht einseitig den Verfall der Berufe beklagen, sondern gleichzeitig aufzuzeigen versuchen, in welcher neuen - nicht im herkömmlichen Sinne berufsmässig organisierten Form - zukünftige berufliche Handlungskompetenz sich auf den weltweiten Arbeitsmärkten präsentiert, welche systemische sowie situationsorientierte Ansätze (insb. Lernen am Arbeitsplatz) der Kompetenzentwicklung in der Aus- und Weiterbildung nahelegt. Es wird ein Interdependenzmodell der Berufsbildungsforschung skizziert, in dem die überlieferten Bildungsplanungsansätze (Manpower- Requirement-Approach, Segmentations-Ansatz etc.) integriert sind. (BIBB2)

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