Benachteiligte Jugendliche im Jugendhilfebetrieb : Arbeitskräfte oder Adressaten von Förderung? Fallstudien zur Herausbildung produktiver Belegschaften im Jugendhilfebetrieb. Forschungsbericht
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123380
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München
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Abstract
Die Studie hat untersucht, wie Jugendhilfebetriebe mit den widersprüchlichen Anforderungen umgehen, die sich aus ihrer Doppelrolle - als Wirtschaftsbetriebe einerseits und Fördereinrichtungen andererseits - ergeben und welche Lösungsstrategien sie entwickeln, um beides zu vereinbaren. Ziel der Modellförderung in diesem Handlungsfeld des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit" ist, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote der Jugendberufshilfe betriebsförmig oder betriebsähnlich zu gestalten, um benachteiligte Jugendliche mit dem Ernstcharakter von Ausbildung bzw. Arbeit zu konfrontieren und so ihre Chancen auf Vermittlung in Ausbildung und Arbeit zu verbessern. Der Bericht dokumentiert und analysiert anhand von sechs Fallbeispielen insbesondere das Personalmanagement sowie Verfahren der Auftragsabwicklung und Arbeitsorganisation im Jugendhilfebetrieb. Aufgezeigt werden Probleme und Schwierigkeiten, die mit der Umwandlung von maßnahmeförmigen in betriebsförmige Angebote auftreten. (BIBB2)