Förderschüler/innen im Übergang von der Schule ins Arbeitsleben : beruflich-soziale Integration durch gesonderte Förderung?
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159789
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München
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Abstract
Die Sonderbeschulung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf hat sich in Deutschland insgesamt verfestigt. Inklusive Bildungskonzepte sind bisher die Ausnahme. Die Chancen und Risiken eines solchen "exklusiven" Förderkonzepts im Hinblick auf die berufliche und soziale Integration der Jugendlichen, die an Förderschulen unterrichtet werden, sind Gegenstand dieser Studie. Auf der Basis von qualitativen Interviews mit Förderschulabsolventen, ihren Eltern und Fachkräften werden die Bildungs- und Ausbildungswege der Förderschüler, die Vorbereitung in der Förderschule auf den Übergang in Ausbildung und die Übergangswege nach der Förderschule aus der Sicht dieser Jugendlichen nachgezeichnet. Ergänzend dazu wurden die Perspektiven von Fachkräfgen und von Eltern auf die Bildungswege und Bildungserfolge von Förderschülern eingeholt. Die Untersuchung knüpft an die quantitative Längsschnittstudie des Deutschen Jugendinstituts (vgl. Gaupp/Geier 2008, Gaupp/Groß-Kurth/Lex 2008) an. Ziel des Vorhabens ist es, Erkenntnisse über die individuellen und institutionellen Einflussfaktoren auf die unterschiedlichen Wege, die Förderschüler nach der Schule gehen, zu gewinnen. Diese qualitative Studie verfolgt das Ziel, die subjektive Sicht der Förderschüler nachzuvollziehen und Muster und Strukturen herauszuarbeiten, die für die berufliche Integration von Förderschulabsolventen relevant sind. (BIBB-Doku)