Berufliche Befindlichkeit von Ingenieurinnen in den neuen Ländern

bibb.id103002
dc.contributor.authorMinks, Karl-Heinz [Verfasser]
dc.contributor.authorBathke, Gustav-Wilhelm [Verfasser]
dc.contributor.editorHochschul-Informations-System [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherHochschul-Informations-System
dc.date.accessioned2018-12-17T12:37:20Z
dc.date.available2018-12-17T12:37:20Z
dc.date.issued1993
dc.description.abstract"Im Rahmen eines durch das BMBW geförderten Projektes über die berufliche Integration und den Weiterbildungsbedarf von jungen Ingenieurinnen aus den neuen Ländern, wurde ein besonderes Augenmerk auf die berufliche Befindlichkeit und die Beurteilung der mit der Wende 1989 eingetretenen Veränderungen gelegt. Eine grosse Zahl der befragten Ingenieurinnen musste zumindest vorläufig aus dem Beruf ausscheiden bzw. sich auf andere, oft nicht der Ausbildung und dem Niveau ihrer Qualifikation angemessenen Tätigkeiten verlegen. Arbeitslosigkeit und Umschulung beschreiben die Situation von erheblich mehr Ingenieurinnen als Ingenieuren aus den neuen Ländern; dies selbst in den technischen Fachrichtungen, in denen die Berufschancen an sich nicht ungünstig sind. Beschäftigung - nach Möglichkeit als Ingenieurin - hat für sie jedoch nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Beurteilung der neuen Arbeits- und Lebensverhältnisse hängt daher in hohem Masse davon ab, ob es ihnen nach der Wende gelungen ist, an ihren Fähigkeiten und ihrem Qualifikationsprofil anzuknüpfen und einen angemessenen Arbeitsplatz zu erhalten. Die überwiegende Zahl Ingenieurinnen von DDR-Hochschulen sieht sich aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung konkurrenzfähig mit ihren westdeutschen Fachkollegen. Dagegen ist mehr als ein Drittel von ihnen der Auffassung, westdeutsche Ingenieure würden bei Einstellungen bevorzugt. Das persönliche Fazit der deutschen Vereinigung fällt für sie unabhängig von der beruflichen Lage weniger positiv aus als für ihre männlichen Berufskollegen. Nur die beruflich integrierten Ingenieurinnen können für sich einstweilen aus diesem Prozess überwiegend persönliche Vorteile verbuchen. Mit zunehmender beruflicher Desintegration wächst der Anteil der skeptischen bis enttäuschten Ingenieurinnen bis zu einem Wert von 75% an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 1-13
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/718028
dc.language.isode
dc.relation.ispartofHIS-Kurzinformationen
dc.relation.ispartofvolume(1993), H. A 1
dc.subject.classificationP 1.3 Frauen
dc.subject.classificationG 1.2.2.3 Beschäftigungsformen
dc.subject.classificationS 6.3.1 Ingenieurberufe, Chemiker, Physiker, Mathematiker
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.classificationG 2.4.2 Lebenskonzepte, -stile, Werte
dc.subject.classificationG 2.1.1 Ökonomie / Märkte
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.otherFrauen in Einzelberufen
dc.subject.otherFrauenarbeit
dc.subject.otherBerufssituation
dc.subject.otherIngenieur
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherBerufliche Integration
dc.subject.otherQualifikationsverwertung
dc.subject.otherUmschulung
dc.subject.otherZufriedenheit
dc.subject.otherWiedervereinigung
dc.subject.otherGeschlechtsspezifische Faktoren
dc.subject.otherEmpirische Untersuchung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.other1992-1992
dc.titleBerufliche Befindlichkeit von Ingenieurinnen in den neuen Ländern
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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