Gelungener Start - unsichere Zukunft? : der Übergang von der Schule in die Berufsbildung. Ergebnisse der Leipziger Längsschnitt-Studie 2
item.page.bibb.id
99741
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Deutsches Jugendinstitut
item.page.bibb.publisherplace
München
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Leipziger Längsschnittstudie konzentrierte sich auf die Fragen der Berufswahl und des Übergangs in die Berufswahl und des Übergangs in die Berufsausbildung, auf Ausbildungswahl, Einstellungen, Wertorientierungen und Lebensziele bei Jugendlichen, Einfluss von Geschlecht und regionalen Faktoren. Die Beiträge beleuchten im einzelnen folgende Aspekte: ++ Wege und Umwege zum Beruf - eine Einführung (Bien, Lappe) ++ Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Wandel (Gericke) ++ Berufswahl in der Planwirtschaft - Auswirkungen in der Marktwirtschaft (Bertram, B.) ++ Einfluss der Eltern auf Berufswege von Jugendlichen (Höckner) ++ Elternrat noch gefragt? (Schröpfer) ++ Einstellungen, Wertorientierungen und Lebensziele bei ostdeutschen Jugendlichen im Altersverlauf (Gericke) ++ Kontrollüberzeugungen und handlungsleitende Motivationen (Schröpfer) ++ Entscheiden geistige Fähigkeiten über Berufsbildungswege? (Höckner) ++ Berufswege im Systemübergang (Bertram, B.) ++ Unterschiedliche Lebenswege und Chancen für die Geschlechtergruppen? (Bertram, B.) ++ Besonderheiten des Ausbildungszuganges für Jugendliche im ländlichen Raum (Gericke). (IAB2) Untersucht wird die Situation von Jugendlichen an der ersten Schwelle des Übergangs von der Schule in die Berufsbildung am Beispiel der Region Leipzig. Im ersten Teil wird der Wandel der Berufsbildung in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Berufswahl der Jugendlichen dargestellt. Der zweite Teil analysiert den Einfluss des Elternhauses auf die Berufswege von Jugendlichen in der ehemaligen DDR und befasst sich mit den Auswirkungen des Wandels auf die spezifische Situation der Jugendlichen. Im dritten Teil werden Wertvorstellungen, handlungsleitende Motivationen und kognitive Fähigkeiten von Jugendlichen untersucht. Dabei wird auch den Fragen nachgegangen, ob man gruppenspezifische Fähigkeitsprofile für Bildungswege herausarbeiten kann und ob sich Schulleistungen als Prädikatoren für berufliche Bildungswege eignen. Der vierte Teil betrachtet die Umsetzung in den konkreten Berufsweg im Systemübergang, wobei auch Unterschiede zwischen Geschlechtergruppen und Besonderheiten im ländlichen Raum berücksichtigt werden. Im Rahmen der Studie wurden Schüler sechster Klassen an Leipziger Schulen im Jahr 1985 befragt. Die Studie wurde anschliessend als Panel 1986 bis 1992 weitergeführt. (BIBB2)