Jugendbeschäftigungsprojekte und Qualifizierung
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Abstract
"Die derzeitige arbeitsmarktpolitische Lage und insbesondere die zunehmende Verlagerung der Jugendarbeitslosigkeit auf den Übergang ins Beschäftigungssystem und damit auf die Altersgruppe der 20-bis 25jährigen (Stichwort: zweite Schwelle) unterstreicht die Notwendigkeit sinnvoller Jugendbeschäftigungsprojekte bzw. eines Beschäftigungsprogramms für Jugendliche. Die auf diesem Hintergrund in den letzten Jahren in der Bundesrepublik wie auch allen anderen Ländern der EG entstandenen Projekte und Massnahmen sind allerdings aus gewerkschaftlicher Sicht häufig kaum akzeptabel. Zeitliche Befristung, untertarifliche Bezahlung und fehlende Anschlussperspektiven werden bemängelt. Ein zentraler Kritikpunkt bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass Beschäftigungsprojekte bzw.-programme in aller Regel keine Möglichkeiten einer systematischen Qualifizierung ihrer Teilnehmer bieten. Dieser Beitrag soll die Notwendigkeit einer Verbindung von Beschäftigungsprojekten bzw. eines Beschäftigungsprogramms für Jugendliche mit einer zeilgruppenadäquaten Qualifizierung begründen, konzeptionell-organisatorische Eckpunkte eines solchen Ansatzes skizzieren und damit verbundene Probleme und Widersprüche aufzeigen." (Autorenreferat)