Flexibilisierung der dualen Ausbildung ein zentrales Thema
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Der Vorstand von Daimler-Chrysler, Personal- und Arbeitsdirektor, wird zum Reformbedarf der dualen Ausbildung befragt. Was müsste sich angesichts der Lehrstellenkrise strukturell im System der deutschen Berufsbildung ändern? Daimler-Chrysler setzt nach wie vor auf die duale Berufsausbildung bei der Sicherung des Nachwuchses und sieht dabei als zentrales Thema die Flexibilisierung der Ausbildung. Pflicht-, Wahl- und Zusatzqualifikationen, die Integration von Kompetenzbausteinen als durchgehendes Strukturprinzip sowie die Anrechnung ausbildungsbegleitender Prüfungen sollen die Ausbildung flexibler gestalten. Aus Sicht der Wirtschaft wird für eine stärkere Verzahnung der dualen Berufsausbildung mit den europäischen und nationalen Qualifikationsrahmen und für mehr Durchlässigkeit zwischen Hochschulbildung und Berufsbildung plädiert. Möglich werden sollten auch zweijährige Kernberufe mit einem berufsbefähigenden Abschluss, um auch Hauptschülern den Einstieg in eine Berufsausbildung zu erleichtern. (BIBB)
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