Zur neuen Konstellation zwischen Hochschulbildung und Berufsausbildung
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168785
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Hannover
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Abstract
Anders als in früheren Jahrzehnten lag die Zahl der Studienanfänger im Jahr 2011 mit etwa 500.000 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gleich hoch mit der der Jugendlichen, die eine duale Berufsausbildung begonnen haben. Besondere Brisanz erhält die Entwicklung veränderter Bildungs- und Ausbildungspräferenzen mit Blick auf den demografischen Wandel. Die vorliegende Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und des Soziologischen Forschungsinstituts an der Universität Göttingen (SOFI) untersucht vor diesem Hintergrund, welche Folgen die zunehmende Studienanfängerzahl und das abnehmende Interesse an einer dualen Berufsausbildung für die deutsche Wirtschaft haben könnten. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Schnittstellen zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung. Zu ihnen gehören die Entwicklung des Zustroms von Studienberechtigten in die berufliche Bildung und deren Karriereverläufe auf dem Arbeitsmarkt sowie in der beruflichen Fortbildung. Auf der Hochschulebene stellen sich die Fragen nach der Aufwärtsmobilität von Berufsausbildungsabsolventen und als neuere Entwicklung nach dualen Studiengängen. Diese Entwicklungen werden für die letzten 15 bis 20 Jahre (je nach Datenlage) beschrieben. Ein abschließendes Kapitel widmet sich den Perspektiven für beide Bereiche und diskutiert offene Fragen sowie Forschungs- und Datendesiderate. (BIBB-Doku)