Lernprozesse individuell abbilden : Das Lernkontinuum als Möglichkeitsraum
item.page.bibb.id
154996
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Als Lernkontinuum wird gelegentlich der Lernweg von der Primarschule bis zur Universität oder überhaupt das gesamte lebenslange Lernen bezeichnet. Auch die Beschreibung des Spektrums vom selbst gesteuerten Lernen zum direktiven Lernen bzw. vom autonomen Lernen zum unterstützten Lernen ist als Lernkontinuum zu finden. Am gebräuchlichsten ist jedoch die Interpretation des Lernkontinuums als jener Bereich, der vom informellen bis zum formalen Lernen reicht. Dieses Kontinuum hat in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der Einrichtung von Qualifikationsrahmen in Europa und mit der Anerkennung informell erworbener Kompetenzen beträchtliche Bedeutung erlangt." Im Beitrag wird für das Kontinuum zwischen dem informellen und formalen Lernen ein Modell vorgestellt, in dem sich die Merkmale von Lernprozessen auf Basis des Formalisierungsbegriffs konsistent darstellen lassen. Es stellt eine Alternative zur herkömmlichen Dreigliederung des Lernkontinuums in informelles, nicht-formales und formales Lernen dar. Daran knüpft der Autor die Hoffnung, dass das Ausmaß und die Bedeutung außerschulischer Lernprozesse deutlicher werden und bei der Gestaltung von Lernprozessen in der Aus- und Weiterbildung das gesamte Spektrum des Lernkontinuums in Betracht gezogen wird und künftigen Bildungsstatistiken ein präziserer Begriff von Informalität zugrunde gelegt wird. (Autorenreferat, BIBB-Doku)