Überblick zur Aus-, Weiterbildung- und Beschäftigungssituation von Frauen in technikorientierten Berufen
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Abstract
"Der Autor zieht u.a. folgendes Fazit aus seiner Darstellung der Aus-, Weiterbildungs-, und Beschäftigungssituation von Frauen in Ost- und in Westdeutschland: - Die gegenwärtige Unterrepräsentanz von Frauen in West- und vor allem in Ostdeutschland bei Absolventen einer betrieblichen Ausbildung bzw. einer Meister- oder Technikerausbildung birgt die Gefahr, dass Männer von der erwarteten Qualifikationsverschiebung nach oben, d.h. mit zunehmenden Anforderungen an Technikkompetenz, stärker profitieren als Frauen. Die geringere Beteiligung von Frauen an qualifizierter technikorientierter Weiterbildung, und hier insbesondere bei der Aufstiegsfortbildung, hemmt deren zukünftige Integration am Arbeitsmarkt zusätzlich. Die fortbestehende traditionelle geschlechtsspezifisch unterschiedliche Berufsausbildung und Berufseinmündung begünstigt, dass Männer sich stärker als Frauen durchsetzen können bei Tätigkeiten mit positiven Arbeitsmarkttrends im Produktionsbereich, wie z.B. der Maschinensteuerung bzw. -einrichtungn der zukunftsträchtigen Elektronik- und DV-Industrie zunehmend auf Technikeinsatz angewiesenen Informations- und Kommunikationstätigkeiten im Dienstleistungsbereich Informations-, Beratungs- und Organisationstätigkeiten im technischen Bereich auf unterschiedlichen Führungsebenen. Berufsfachliche und technische Qualifikationen erhalten in Zukunft zentralen Stellenwert Aufgrund tradierter Rollenzuschreibung und -muster bei Betrieben besteht die Gefahr zunehmender Verdrängung von Frauen beim - integrierten - Einsatz anspruchsvolier Technologien." (Autorenreferat, IAB-Doku)