Jeder Jugendliche besitzt Potenziale, die es zu identifizieren und weiter zu entwickeln gilt : aus der Forschungspraxis des f-bb

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Damit Unternehmen zukünftig ihren Fachkräftebedarf sichern können, müssen sie bei der Besetzung von Ausbildungsstellen Bewerber in den Blick nehmen, die bislang kaum berücksichtigt wurden. Hierzu gehören Jugendliche mit unzureichenden Schriftsprachkenntnissen - sogenannte funktionale Analphabeten, die bisher kaum Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben, infolge des Fachkräftemangels aber zukünftig als Ressource an Bedeutung gewinnen. Hierfür wird es notwendig sein, dem Ausbildungspersonal geeignete Unterstützungsstrategien anzubieten, die es ermöglichen, Schriftsprachdefizite zu erkennen und Jugendliche in ihren schriftsprachlichen Kompetenzen zu fördern. Der Modellversuch des f-bb an setzt hier an und entwickelt, basierend auf vorhandenen Instrumenten und Konzepten aus der Erwachsenenbildung, Förderinstrumente und -konzepte für eine "ausbildungsorientierte Alphabetisierung". Das 2011 bis 2013 laufende Vorhaben wird durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) fachwissenschaftlich betreut und aus Mitteln des BMBF gefördert. (BIBB-Doku)

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