Bildungsketten wirksam knüpfen! : Kommentar

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"Es ist ein Charakteristikum und zugleich eine strukturelle Schwäche des deutschen Bildungssystems, dass Bildungseinrichtungen ihren Auftrag vor allem im Erreichen von Abschlüssen sehen. Um deren Anschlussfähigkeit und den weiteren Verbleib der Lernenden in weiterführenden Bildungsgängen oder auf dem Arbeitsmarkt kümmern sie sich hingegen kaum. Dies wird zu einer Aufgabe der Arbeitsverwaltung, der Bildungsberatung oder letztlich der Einzelnen selbst. Dabei wäre eine rechtzeitige Orientierung an den Anforderungen der 'aufnehmenden Systeme' und eine bessere Gestaltung der Übergänge ein wichtiges, outcome-orientiertes Qualitätsmerkmal." Eine der leitenden Ideen in vielen Reformkonzepten ist deshalb die Idee der Kooperation und Vernetzung, um die funktionalen Schwächen des Bildungs- und Fördersystems zu beheben, d.h. eine bessere vertikale und horizontale Durchlässigkeit der Bildungsphasen und Bildungsbereiche zu erreichen. Ziel ist es, Bildungsumwege und Wartschleifen zu verhindern und stattdessen "Bildungsketten" zu knüpfen. (BIBB-Doku)

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