Bildung auf einen Blick : OECD-Indikatoren
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Organisation for Economic Co-Operation and Development
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Paris
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Abstract
Die 1996er Ausgabe der früher unter dem Titel "Bildung kompakt" erschienenen statistischen OECD-Analyse umfasst eine noch grössere Auswahl von besser vergleichbaren und aktuelleren Bildungsindikatoren als je zuvor. Die 43 Indikatoren, die hier analytisch vorgestellt werden, stellen den Konsens unter Experten dahingehend dar, wie sich der aktuelle Stand des Bildungswesens international messen lässt. Mit dieser Analyse soll den OECD- Ländern die Möglichkeit gegeben werden, die Qualität ihres Bildungssystems einzuschätzen, Schwächen aufzuzeigen, aber auch Stärken deutlich zu machen. Damit wird Politikern die Möglichkeit geboten, die Leistung des Bildungssystems zu beurteilen, die Funktionsweise des Bildungssystems zu überwachen sowie die Planung und Verwaltung der Ressourcen und Bildungsleistungen zu beeinflussen. Die Analyse der 43 Indikatoren wird in sieben Kapiteln inhaltlich zusammengefasst. Das erste Kapitel vergleicht Daten über den Bildungsstand der Bevölkerung und die demographischen Bedingungen für die Bildungssysteme. Das zweite Kapitel untersucht Kostenstrukturen und die Ressourcennutzung. Im dritten Kapitel wird ein Überblick über die Grösse und den Aufbau von Bildungssystemen sowie über den Zugang zur allgemeinen und beruflichen Bildung und Ausbildung gegeben. Das vierte Kapitel wendet sich Fragen des Schulumfeldes und der Bildungsabläufe zu und versucht die qualitativen Bewertungsaspekte deutlich zu machen. Ein weiterer Indikator für den Vergleich, die Bildungsabschlüsse im tertiären Bereich, werden im fünften Kapitel analysiert. Ein Hauptkriterium für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Bildungssystems sind die Beurteilung der Schülerleistungen in grundlegenden Fächern wie Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen, das fächerübergreifende Wissen sowie die Lese- und Schreibfähigkeit von Erwachsenen. Sie werden im sechsten Abschnitt verglichen. Das letzte Kapitel befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Bildungsstand und arbeitsmarktbezogenen Bildungsergebnissen. (BIBB)