Zwei Tage Betrieb - drei Tage Schule : Kompetenzentwicklung in der Lernortkooperation an Allgemeinbildenden Schulen
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129274
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Klinkhardt
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Bad Heilbrunn
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Abstract
Eine Intensivierung der Kooperation von Schule und Betrieb hat hohe Priorität in der schulpädagogischen und bildungspolitischen Diskussion. Gerade in Hauptschulen, aber auch in Realschulen wird angesichts anspruchsvoller gewordener Übergänge eine Verbesserung der Anschlüsse von Schule und Betrieb angestrebt. Gleichzeitig werden Realitäts- und Praxisbezüge im Unterricht angestrebt, die den Schülern Raum geben, ihre Lernprozesse selbstgesteuert und verantwortlich zu gestalten, Erfahrungsräume eröffnen, eine Verbesserung des Übergangs und dabei den Erwerb biographisch bedeutsamer Kompetenzen ermöglichen und unterstützen. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist eine besondere Variante der Lernortkooperation zwischen Schulen und Betrieben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zwei ganze Tage pro Woche in einem Betrieb und drei Tage in der Schule - und das in der Regel über einen Zeitraum von zwei Jahren. Untersucht werden u.a. die Entwicklung der Selbstregulation und der Lernmotivation, die Berufsorientierung, die Fachleistungen in den Kernfächern, die Gestaltung der Übergänge in eine berufliche Erstausbildung sowie die langfristigen Erfolge der Lernortkooperation in einer Absolventenstudie. (BIBB2)