Citizenship-Education durch internationale Begegnungen im Nord-Süd-Kontext? : empirische Befunde aus einem DFG-Projekt zu Begegnungsreisen in Deutschland, Ruanda und Bolovien

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"Mit diesem Beitrag wird nach dem Potenzial von Begegnungsreisen im Nord-Süd-Kontext für Citizenship-Education gefragt. Citizenship verstehen die Autoren als Initiierung und Begleitung von Bildungsprozessen im Hinblick auf zivilgesellschaftliche und politische Kompetenzen. Basierend auf den Daten einer qualitativen Studie zu Jugendbegegnungen zwischen Bolivien und Deutschland sowie Ruanda und Deutschland lassen sich drei unterschiedliche Umgangsweisen mit der erfahrenen Differenz rekonstruieren, eine am sozialen Nahraum, an Gemeinschaft sowie an Gesellschaft, die jeweils Implikationen für Citizenship-Education bedingen. Diese werden abschließend diskutiert." Es zeigt sich, dass internationale Begegnungen ohne gezielte pädagogische Einbettung kein globales Lernen garantieren. (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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