Zwischen "Da kam so raus, dass ich handwerklich begabt bin." und "Ich wollte noch ein bisschen Schule genießen." : Evaluation des BMBF-Programms zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" ; Sonderbericht Nr. 3

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Rostock

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Abstract

"Zur Stärkung der Berufsorientierung im Jugendalter fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2008 das Programm zur 'Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten' (BOP). Mit der Evaluation des Programms wurde ein Untersuchungsteam bestehend aus der InterVal GmbH, der Universität Hannover und der qualiNETZ GmbH beauftragt. Der vorliegende Sonderbericht fokussiert auf die Jugendlichen und ihre Entwicklung im Berufswahlprozess, insbesondere unter Betrachtung der Einflüsse und Wirkungen des BOP. Dieses richtet sich an Jugendliche der Sekundarstufe I allgemeinbildender Schulen. Gefördert werden eine Potenzialanalyse, die i. d. R. im 2. Halbjahr der Klasse 7 stattfindet, und Werkstatttage i. d. R. in Klasse 8. Während der Potenzialanalyse stellen die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Neigungen und Kompetenzen fest. Danach haben sie bei den Werkstatttagen die Chance, zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder kennenzulernen. Das qualitative Untersuchungsdesign mit leitfadengestützten Interviews umfasst über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren drei Befragungswellen mit inhaltlicher Fortschreibung der Untersuchungsdimensionen der Berufswahlkompetenz und einer abschließenden Follow-up-Befragung nach dem Ende der Sekundarstufe I. Im Panel konnten von den anfangs 232 Probanden in der telefonischen Nachbefragung (Follow-up) 174 erreicht werden. Durch die persönlichen Einzelinterviews ist eine besondere Nähe zu den Jugendlichen erreicht worden, sodass ihre Entscheidungsfindung im Berufswahlprozess sehr detailliert nachgezeichnet werden kann. Die Auswertung stellt die individuellen Überlegungen der Jugendlichen zu den beruflichen und schulischen Übergangswegen dar und beschreibt ihre Entwicklung unter zusätzlicher Berücksichtigung äußerer Einflussfaktoren." (Textauszug, BIBB-Doku)

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