Do recruiters select workers with different personality traits for different tasks? : A discrete choice experiment
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Bonn
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Abstract
"This paper explores whether firms recruit workers with different personality traits for different tasks. For our analysis, we used data from a discrete choice experiment conducted among recruiters of 634 firms in Germany. Recruiters were asked to choose between job applicants who differed in seven aspects: professional competence, the 'big five' personality traits and the prospective wage level. We found that all personality traits affect the hiring probability of the job applicant; among them, conscientiousness and agreeableness have the strongest effects. However, recruiters' preferences differed for different job tasks. For analytical tasks, recruiters prefer more open and conscientious applicants, whereas they favour more open, extraverted, and agreeable workers for interactive tasks." (Authors' abstract, BIBB-Doku)
In diesem Diskussionspapier wird untersucht, ob Unternehmen Arbeitnehmer/innen mit unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen für unterschiedliche Aufgaben einstellen. Die empirische Grundlage für die Analyse bilden Daten aus einem Discrete Choice Experiment, das unter Personalverantwortlichen von 634 Unternehmen in Deutschland durchgeführt wurde. Dabei wurden die Präferenzen dieser Personalverantwortlichen in Bezug auf die Bewerberauswahl im Rahmen einer hypothetischen Bewerbungssituation bei der Besetzung einer Fachkräftestelle untersucht. Den Personalverantwortlichen wurden zu diesem Zweck jeweils zwei Bewerber/-innen vorgestellt, die sich in sieben Attributen unterschieden: Fachkompetenz (durchschnittlich, überdurchschnittlich), niedrige bzw. hohe Werte in den fünf "Big Five"Persönlichkeitsmerkmalen (Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und emotionale Stabilität) sowie in der Höhe des geforderten Lohns. Der/die Personalverantwortliche sollte dann in sieben Runden jeweils einen der beiden Bewerber/-innen zur Einstellung auswählen. Es wurde festgestellt, dass alle Persönlichkeitsmerkmale die Einstellungswahrscheinlichkeit des Bewerbers/der Bewerberin beeinflussen. Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit haben unter ihnen die stärksten Auswirkungen. Die Präferenzen der Personalverantwortlichen waren jedoch für verschiedene Aufgaben unterschiedlich. Für analytische Aufgaben bevorzugten diese offenere und gewissenhaftere Bewerber/innen, während sie offenere, extravertiertere und angenehmere Mitarbeiter/innen für interaktive Aufgaben bevorzugten. (BIBB-Doku)
In diesem Diskussionspapier wird untersucht, ob Unternehmen Arbeitnehmer/innen mit unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen für unterschiedliche Aufgaben einstellen. Die empirische Grundlage für die Analyse bilden Daten aus einem Discrete Choice Experiment, das unter Personalverantwortlichen von 634 Unternehmen in Deutschland durchgeführt wurde. Dabei wurden die Präferenzen dieser Personalverantwortlichen in Bezug auf die Bewerberauswahl im Rahmen einer hypothetischen Bewerbungssituation bei der Besetzung einer Fachkräftestelle untersucht. Den Personalverantwortlichen wurden zu diesem Zweck jeweils zwei Bewerber/-innen vorgestellt, die sich in sieben Attributen unterschieden: Fachkompetenz (durchschnittlich, überdurchschnittlich), niedrige bzw. hohe Werte in den fünf "Big Five"Persönlichkeitsmerkmalen (Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und emotionale Stabilität) sowie in der Höhe des geforderten Lohns. Der/die Personalverantwortliche sollte dann in sieben Runden jeweils einen der beiden Bewerber/-innen zur Einstellung auswählen. Es wurde festgestellt, dass alle Persönlichkeitsmerkmale die Einstellungswahrscheinlichkeit des Bewerbers/der Bewerberin beeinflussen. Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit haben unter ihnen die stärksten Auswirkungen. Die Präferenzen der Personalverantwortlichen waren jedoch für verschiedene Aufgaben unterschiedlich. Für analytische Aufgaben bevorzugten diese offenere und gewissenhaftere Bewerber/innen, während sie offenere, extravertiertere und angenehmere Mitarbeiter/innen für interaktive Aufgaben bevorzugten. (BIBB-Doku)
Description
Parallel veröffentlicht: Maastricht: Maastricht University, Research Centre for Education and the Labour Market (ROA). - (ROA Research Memorandum ; 012). - https://cris.maastrichtuniversity.nl/ws/files/60598739/ROA_RM_2020_12.pdf
Parallel veröffentlicht: Maastricht: Maastricht University, Graduate School of Business and Economics. - (GSBE Research Memoranda ; 035). - https://cris.maastrichtuniversity.nl/ws/files/60777809/RM20035.pdf
Parallel veröffentlicht: Maastricht: Maastricht University, Graduate School of Business and Economics. - (GSBE Research Memoranda ; 035). - https://cris.maastrichtuniversity.nl/ws/files/60777809/RM20035.pdf