Zukunft der Initiative JUGEND STÄRKEN : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stefan Schwartze, Petra Crone, Christel Humme, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/4905)

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Die Initiative 'JUGEND STÄRKEN' umfasst fünf jugendpolitische Programme des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Mit diesen Programmen werden neue Wege und Herangehensweisen zur besseren sozialen, schulischen und beruflichen Integration junger Menschen entwickelt und erprobt. Drei dieser Programme werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Die beiden Programme "Schulverweigerung - die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" sollen nach Ablauf der aktuellen ESF-Förderphase im Herbst 2011 weitergeführt werden. Die Bundesregierung führt in ihrer Antwort aus, die Mittel würden künftig für den gesamten Förderzeitraum bis zum 31. Dezember 2013 gewährt. Sie begründet dies damit, dass bisherige Zwischenergebnisse einer Evaluation gezeigt hätten, dass eine jährliche Bewilligung der Förderanträge teilweise zu einem unerwünschten Fachkräftewechsel vor Ort geführt habe. Die Evaluation der beiden Programme werde bis zum 30. Juni 2012 abgeschlossen. Mit dem Programm "Schulverweigerung - die 2. Chance" wird nach Ansicht der Regierung ein "wichtiger Beitrag" zur Senkung der Schulabbrecherquote geleistet. Ziel des Programms "Kompetenzagenturen" ist die Förderung benachteiligten Jugendliche nach dem Schulabschluss zum einem Ausbildungsplatz zu verhelfen. (BIBB-Doku)

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