Lernortkooperation im Handwerk : eine Fallstudie zum/zur "Elektroinstallateur/-in" in Nordrhein-Westfalen
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86380
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Bielefeld
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Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der spezifischen Ausbildungssituation und den Beziehungen der Lernorte zueinander in einem Ausbildungsbereich, in dem Hindernisse in der Zusammenarbeit systemimmanent sind. Dies wird vor allem auf ausbildungsstrukturelle Gründe zurückgeführt, nicht zuletzt, weil der dritte Lernort, die überbetriebliche Berufsbildungsstätte, mit eigener Systematik und Organisationsform an Bedeutung gewinnt. Die bestehende Kooperationspraxis ist durch diese Konstellation geprägt und spiegelt nicht nur die unterschiedlichen mit Ausbildung verbundenen Interessen wider, sondern deutet auch auf einen generellen Bedarf an Informationsaustausch hin. Bedingungen zum systematischen Austausch müssten geschaffen werden, um ein Verständnis von Lernortkooperation als lediglich "Engpassvariable" zu überwinden und Zusammenarbeit als integratives Erfordernis zu begreifen. (BIBB2)