Neue Anforderungen an Kompetenzprofile industrieller Fachkräfte
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Frankfurt/Main
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Abstract
Die Unternehmen müssen sich heute auf ein Umfeld einstellen, das nur begrenzt prognostizierbar und planbar ist. Für die Mitarbeiter ergeben sich daraus neue Anforderungen, die mit Begriffen wie Flexibilität, Employability und Entrepreneurship beschrieben werden. Die Verfasser identifizieren hinter diesen neuen Anforderungen fünf Kompetenzen: Prozesskompetenz, IuK- Technologiekompetenz, betriebswirtschaftliche Kompetenz, Organisations- und Managementkompetenz, tätigkeitsbezogene Kooperations- und Kommunikationskompetenz. Als neue Anforderung stelle sich bei diesen Kompetenzen die enge Verknüpfung von Fachwissen mit Erfahrungswissen. Selbstgesteuertes Lernen und das Lernen in der Arbeit würden immer wichtiger. Die Verfasser beschreiben die Rolle der Unternehmen bei der Entwicklung und Förderung sowie der produktiven Nutzung dieser Kompetenzen, die notwendigen neuen Strategien der Personal- und Unternehmensentwicklung sowie drei Felder, in denen die neuen Kompetenzanforderungen in ihrer Verknüpfung von Fach- und Erfahrungswissen schon heute eine bedeutende Rolle spielen. (BIBB2)