Berufsbildung für den Strukturwandel im Handwerk : Expertise
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14917
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BBJ Verlag
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Berlin
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Abstract
Das Gutachten, erstellt im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen (Berlin) geht der Frage nach, welchen Beitrag die berufliche Bildung zur Bewältigung des Strukturwandels im Handwerk leisten kann. Hintergrund der Initiative war die Absicht, das Handwerk als zentralen regionalen Innovationsträger zu stärken. Die Situation in Berlin wird dabei exemplarisch berücksichtigt. Ausgangspunkt der Problemanalyse als auch Zielrichtung des vorgelegten Reformkonzepts ist der Perspektivenwechsel von einer dem Strukturwandel hinterherhinkenden Berufsbildung zu einer Berufsbildung, die zum Motor des Strukturwandels wird. In der Einleitung wird sowohl die allgemeine als auch die handwerksspezifische Diskussion zur Reform der beruflichen Bildung dargestellt. Daran schliesst sich die Entwicklung von Grundsätzen und konkreten Massnahmen für ein Reformprogramm an. Im einzelnen fordert das Gutachten die Beibehaltung des Berufskonzepts, die Entwicklung von einer dualen zu einer kooperativen Berufsausbildung sowie die Schaffung offener, dynamischer Berufsbilder und den Rückgriff auf das Konzept der Kernberufe unter deutlicher Reduzierung der Anzahl der Berufsbilder. Notwendig sei die kontinuierliche Weiterqualifizierung aller Mitarbeiter der Handwerksunternehmen und nicht nur der Meister. Das Lernen im lernenden Unternehmen, das Lernen im Arbeitsprozess und die Verbesserung lernförderlicher computerunterstützter Arbeitssysteme müsse realisiert werden. (BIBB2)