Pluralisierung von Lernorten und Lernformen in der betrieblichen Weiterbildung

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"Ziel des Beitrags ist die Untersuchung zentraler Charakteristika, Gründe und Rahmenbedingungen der Pluralisierung von Lernorten und -formen. Pluralisierung bezieht sich dabei neben der Vervielfältigung von Lernorten und Lernformen auch auf die verstärkte Wahrnehmung und Anerkennung eben dieser für berufliche und betriebliche Qualifizierungszwecke. Konträr dazu lässt sich eine zunehmend negative Haltung gegenüber lehrgangsbezogener (beruflicher) Weiterbildung mit den Argumenten 'Kostenintensität' und 'Transferproblem' identifizieren, die zur Herausbildung zahlreicher alternativer und arbeitsplatznaher Lernformen beiträgt. Allerdings ist nicht erkennbar, dass herkömmliche Weiterbildungsformen aufgegeben werden, sondern dass gleichermaßen Betriebe und Individuen von der Vielfalt der Lernorte und -formen profitieren. Das zeigt nicht nur die Aufarbeitung der Debatte um Lernorte und -formen in den vergangenen Jahrzehnten, sondern lässt sich auch anhand der Daten des CVTS III erkennen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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