Ausgelernt?: Befunde, Interpretationen und Empfehlungen zum lebensbegleitenden Lernen älterer Menschen
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137607
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Abstract
"Stärker als andere hoch entwickelte Industriestaaten steht Deutschland vor weitreichenden demographischen Veränderungen. Die Einwohnerzahl wird nach dem Jahr 2020 sinken, gleichzeitig steigen die Lebenserwartung und das Durchschnittsalter deutlich an. Für den Arbeitsmarkt und die betriebliche Personalpolitik bedeutet dies, dass der Bedarf an Fachkräften durch die Rekrutierung jüngerer Absolventen des Bildungswesens nicht ausreichend gedeckt werden kann. Unternehmen werden daher verstärkt auf ältere Fachkräfte zurückgreifen müssen. Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen werden in dieser Situation zu einem Schlüssel für die Bewältigung von Innovationsprozessen. Dies gilt umso mehr, als Kompetenzen, die in einer Erstausbildung - gleich welcher Art - erworben worden sind, längst nicht mehr für das gesamte Berufsleben ausreichen. Weiterbildung und ein lebensbegleitendes Lernen müssen deshalb einen größeren Stellenwert, gerade auch in Relation zur Erstausbildung, erhalten. vor diesem Hintergrund geht der folgende Beitrag der Frage nach, ob und in welcher Weise Ältere an Weiterbildung und lebensbegleitendem Lernen partizipieren, durch welche Faktoren sich eine geringe Weiterbildungsbeteiligung erklären lässt und wie die Beteiligung älterer Menschen erhöht werden kann. Grundlage der Analyse sind vorliegende empirische Untersuchungen, insbesondere auch solche des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)." (Autorenreferat, BIBB-Doku)