Hochschule und Weiterbildung (Themenschwerpunkt)
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Abstract
Die wissenschaftliche Weiterbildung gehört in Österreich, der Schweiz und Deutschland zum gesetzlich fest verankerten Lehrauftrag. Wurde der Weiterbildungsauftrag in den vergangenen Jahrzehnten eher als Verpflichtung gesehen und mehr am Rande betrieben, so hat im Zeichen von Autonomie, Wettbewerb, Profilbildung, aber auch dem Zwang einer Internationalisierung der Weiterbildungsauftrag in der Umsetzung erheblich an Gewicht gewonnen. Vor allem in Deutschland gingen grössere Freiräume der Institution Hochschule einher mit dem Trend zu einer grösseren Verzahnung von Ausbildung und Weiterbildung im Kontext lebensbegleitenden Lernens. Bachelor- und Master-Studienangebote, Business- Schools an den Hochschulen zeigen, dass die Hochschulen sich neben ihrem Ausbildungsauftrag auch in grösserer Breite als marktfähige Anbieter in der Weiterbildung zu etablieren suchen. Inhalt: WAGNER: Keine "Discounter" auf dem Weiterbildungsmarkt! : Hochschulen als Anbieter mit hoher Qualität und ohne vordergründiges "Nutzenkalkül". Interview; WEBER: Auch eine Aufgabe der Universitäten: Wissenschaftliche Weiterbildung; KRAN: Weiterbildung International: Der MBA - Deutsche Hochschulen engagieren sich; WÖRNER/KRIEGLER: TU Darmstadt: Wissenschaftliche Weiterbildung; EGGER: Immer weiter. Bildung: Universitäre Weiterbildung zwischen Weltdeutung und Marktorientierung; FRÖHLICH/JÜTTE: Das europäische Modellprojekt Donau-Universität Krems: Die Weiterbildungsuniversität als Typus; CUSIN: Aus einem Bericht an die OECD: Der Beitrag des schweizerischen tertiären Bildungssystems an das lebenslange Lernen; SCHLÖGL/Dall/ RINNHOFER: Lebenslanges Lernen an Österreichs Hochschulen: Motive und zeitlicher Aufwand aus der Perspektive von berufsbegleitend Studierenden. (BIBB2)