Bildungs- und ordnungspolitische Anmerkungen zur Neuordnung der Metallberufe
item.page.bibb.id
123814
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Das Inkrafttreten der gesamten neuen Verordnung für die industriellen Metallberufe ist für das Jahr 2004 geplant. Nach einem kurzen chronologischen Überblick über das Neuordnungsverfahren und die Eckwerte der Neuordnung liefert der Beitrag eine berufspädagogische und berufswissenschaftliche Bestandsaufnahme zum Wandel metalltechischer Facharbeit und zeigt im Weiteren Gestaltungsmöglichkeiten für die Entwicklung metalltechnischer Berufe auf. Neben Berufskonzept und Berufsfeldkonzept werden drei Szenarien zur strukturellen Weiterentwicklung des Berufsfeldes Metalltechnik vorgestellt und auf Hindernisse und Entwicklungspfade bei der Modernisierung der Berufe eingegangen. Es wird das Fazit gezogen, daß trotz des vorangeschrittenen Neuordnungsverfahrens für die Berufe der Metallbranche insgesamt ein erheblicher Forschungs- und Handlungsbedarf besteht. Langfristig sollten die Anzahl der metalltechnischen Berufe durch fachliche Integration weiter reduziert und breiter angelegte Berufsbilder konstituiert werden. Empfohlen wird, die berufliche Erstausbildung mit einem großen Anteil übergreifender Kernqualifikationen auszustatten. Dazu zählt eine Spezialausbildung am Ende der Erstausbildung, die sich an aktuellen Bedürfnissen ausrichten und bis in die Weiterbildungsphase hineinragen sollte. Ziel müsse insgesamt sein, die Facharbeiter im Metallbereich universeller auszubilden und in innovativen Arbeits- und Innovationsprozessen gezielter einzusetzen. (BIBB2)