Evaluation eines komplexen Lehr-Lern-Arrangements : eine netzwerk- und inhaltsanalytische Studie am Beispiel der Einführung in ein Modellunternehmen
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18879
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Dt. Universitäts-Verl.
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Wiesbaden
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Abstract
Die beruflichen Anforderungen an Industriekaufleute zeichnen sich durch eine immer höhere Vernetztheit und Komplexität aus. In der kaufmännischen Berufsausbildung erschweren insbesondere die stark unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen der Auszubildenden die Vermittlung von Zusammenhangswissen. Durch komplexe Lehr-Lern-Arrangements kann die Vermittlung von Zusammenhangswissen didaktisch-methodisch operationalisiert und für die schulische Praxis handhabbarer aufbereitet werden. Im Rahmen des DFG-geförderten Projektes "Mastery-Learning mit Hilfe eines multimedial repräsentierten Modellunternehmens in der Ausbildung von Industriekaufleuten" greift dieses Projekt ausgehend von den aktuellen Tendenzen und Trends in der kaufmännischen Erstausbildung das Problem des Auseinanderdriftens des Leistungsniveaus von Schülergruppen auf. Um diesem bereits zu Beginn der Berufsausbildung entgegenzuwirken und eine auf das fachliche Vorwissen bezogene Chancengleichheit herzustellen, kam ein komplexes Lehr-Lern-Arrangement zum Einsatz. In einem auf diesen Einsatz bezogenen Schulversuch an zwei Berufsschulen in Niedersachsen wurde zur Messung fachlichen Vorwissens sowie der durch den Einsatz des komplexen Lehr-Lern-Arrangements hervorgerufenen Veränderungen ein Messinstrument entwickelt, dass auf einer Kombination von inhalts- und netzwerkanalyti-schen Verfahren basiert. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen Rückschlüsse auf die Effizienz multimedialer Lernumgebungen zu und zeigen die Leistungspotenziale und -grenzen des Analyseinstrumentariums auf. (BIBB)