Lernwettbewerb und Unternehmensumstrukturierung in der erweiterten EU
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126005
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Abstract
Die wachsende Bedeutung des Lernens als Schlüsselkriterium für Wettbewerbsfähigkeit erfordert eine ganzheitliche und integrierte Umstrukturierung der Unternehmen, wenn sie ihre Marktposition erhalten oder verbessern wollen. Der Beitrag untersucht, in welchem Umfang die europäischen Unternehmen ihr Geschäftsmodell umgestellt haben und dabei sind, sich zu lernenden Organisationen zu entwickeln. Dabei werden sowohl organisatorische als auch technische, kulturelle, stategische und kompetenzbezogene Dimensionen betrachtet. Grundlage sind empirische Ergebnisse aus Fallstudien und Unternehmenserhebungen in den EU-Mitgliedstaaten und den Beitrittsländern. Hauptergebnis ist, dass nur eine Minderheit der Unternehmen einen ganzheitlichen und integrierten Umstrukturierungsprozess mit dem Ziel der Verbesserung ihrer Lern- und Innovationskapazität eingeleitet hat. Unternehmen in der Mitgliedstaaten und Beitrittsländern der EU sind mit der Anpassung ihres Geschäftsmodells und ihrer Humanressourcen an die neue Wettbewerbslogik im Rückstand, sie definieren Innovation nur selten als Kernziel und legen den Schwerpunkt eher auf die technische als auf die organisatorische Umstrukturierung. (BIBB)