Mehrbedarfe für eine adäquate digitale Ausstattung der berufsbildenden Schulen im Lichte des Digitalpakts
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184258
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Frankfurt/Main
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Abstract
Mit der vorliegenden Studie beleuchtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ein Desiderat des im Frühjahr 2018 zwischen CDU, CSU und SPD auf Bundesebene vereinbarten Koalitionsvertrages. Demnach sollte die berufliche Bildung mit einem Berufsbildungspakt modernisiert und gestärkt werden. Bezüglich der Ausstattung der Berufsschulen heißt es dort: "Dazu gehören im Rahmen der Investitionsoffensive für Schulen nach Art. 104c Grundgesetz (GG) eine Ausstattungsoffensive für berufliche Schulen vor dem Hintergrund der Digitalisierung." Im Zeitraum von 2019 bis 2024 sollen insgesamt fünf Milliarden Euro an Bundesmitteln zur Verfügung gestellt werden, einschließlich der verpflichtenden Mittel der Länder und Kommunen erhöht sich das Fördervolumen auf mindestens 5,5 Milliarden Euro. Die Autoren der Studie ermitteln, mit welchen Kosten pro Schülerin oder Schüler einer idealtypischen berufsbildenden Schule kalkuliert werden muss. Dabei wird auf eine umfassende, etwas ältere Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zurückgegriffen. Die dort getroffenen Annahmen für allgemeinbildende Schulen werden auf die Anforderungen der berufsbildenden Schulen hin angepasst und um zusätzliche Aspekte ergänzt. Im weiteren Verlauf der Studie legen die Autoren dar, wie sich die so ermittelten Kosten auf die 16 Bundesländer verteilen und untersuchen die Verteilung der Kosten auf die öffentlichen und auch privaten Schulträger, die Länder sowie - im Rahmen der dualen Ausbildung - die ausbildenden Betriebe. Abschließend wird der ermittelte Bedarf für die berufsbildenden Schulen in Relation zu dem Bedarf der allgemeinbildenden Schulen und zu den im Rahmen des Digitalpakts zur Verfügung gestellten Mitteln ermittelt. (Textauszug; BIBB-Doku)