Mühsam aufgebracht, hart umkämpft : Lernzeiten in individueller Perspektive

item.page.bibb.id

131137
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

Was wissen wir über das individuelle Erleben von Zeit im Zusammenhang mit Bildung und Lernen im Erwachsenenalter? Wie wirken sich aktuelle gesellschaftliche Zeittendenzen wie Flexibilisierung, Beschleunigung, Verdichtung, Entgrenzung auf das Umgehen mit Lernzeiten aus? Und warum haben sich die Bildungswissenschaften und besonders die Erwachsenenbildung bislang so wenig um zeittheoretische und -empirische Forschungen bemüht, wo Zeitprobleme in den letzten Jahren zunehmend zum ersten Kriterium werden, wenn es um eine Nichtteilnahme und um Lernwiderstände geht? "Der Beitrag stellt Ergebnisse eines empirischen Forschungsvorhabens vor, bei dem Weiterbildungsteilnehmende und Beschäftigte nach ihren Lernzeiten befragt wurden. Dabei zeigt sich: (1) Weiterbildung ist in großem Umfang aus privaten Zeitanteilen co-finanziert. (2) Die Individuen zeigen Flexibilität und Engagement in der Realisierung eigener Lern- und Weiterbildungszeiten. (3) Zuordnungen von Zeiten zu Lernen und Arbeiten sind selbst aus subjektiver Sicht nicht mehr eindeutig vorzunehmen. (4) Rahmungen und neue Formen der Formalisierung werden als hilfreich betrachtet. (5) Lernen wird als abgewertet empfunden, wenn es einer ökonomischen Resultatslogik unterzogen wird. Dies ist Ausdruck dessen, dass Arbeiten und Lernen verschiedene Zeitordnungen haben. Umso wichtiger wird es, Zeit als erwachsenenpädagogischen Grundbegriff zu entwickeln." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Collections

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By