Akzeptanz komplexer Schulentwicklungsprozesse bei schulischen Akteuren, aufgezeigt am Beispiel des Schulversuchs PROREKO : theoretische Grundlagen und empirische Befunde
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133476
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Abstract
Die Reformansätze zur Umgestaltung der Schulen haben in den Konzepten der (teil-)autonomen oder selbständigen Schule ihren bildungspolitischen Ausdruck gefunden und sind in verschiedenen Modellversuchen erprobt worden. Der Schulversuch ProReKo hatte das Ziel, durch eine veränderte Steuerung auf der Basis des NPM (New Public Management) die Qualität berufsbildender Schulen nachhaltig zu verbessern und sie zu regionalen Kompetenzzentren weiterzuentwickeln. Der Autor referiert theoretische Grundlagen und empirische Befunde der Modellversuchs. In der Studie wurden die wesentlichen Einfluss- und Wirkfaktoren für die Akzeptanz der am Modellvorhaben beteiligten Lehrkräfte und Schulleitungen untersucht. Ausgangsüberlegung war, dass Schulentwicklungsprozesse nur gelingen können, wenn sie von den Betroffenen (Lehrkräften) akzeptiert werden. Die empiriebasierten Forschungsergebnisse weisen aus, dass viele Lehrkräfte das Modellvorhaben vorrang als strukturellen Organisationsentwicklungs- und Managementansatz wahrnehmen und es insgesamt zu wenig auf das "eigentliche Herzstück und Kernprozess jeder schulischen Innovation, den Unterricht, fokussiert war. (BIBB-Doku)