Kompetenz im Diskurs : eine Diskursanalyse des Kompetenzdiskurses
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131875
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Pro Business
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Berlin
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Abstract
Die Konjunktur des Begriffs Kompetenz ist unübersehbar. Die Wirkung und die Implikationen, die mit der Verwendung des Begriffs für das Subjektverständnis verbunden sind, werden in den Debatten zu Kompetenzkonzepten, Kompetenzentwicklung und Kompetenzdiagnose jedoch kaum diskutiert. Die Fragen, die in dieser Arbeit von Interesse sind und untersucht werden, beziehen sich auf den deutschen Diskurs zum Kompetenzbegriff. Es geht dabei um die pädagogisch wichtige Frage, wie das kursierende Kompetenzverständnis das aktuelle Subjektverständnis determiniert. Zur Beantwortung dieser Frage wird die Diskursmethode nach Foucault gewählt. "Als Ergebnis werden die Formationsregeln rekonstruiert, nach deren impliziter Logik Kompetenz ausgehandelt wird. Es wird dargelegt, welches Selbstverständnis in die Subjekte eingeschrieben wird und jene Widerstandspunkte werden kategorisiert, die sich nach Foucault immer schon im Feld der Macht formieren." Vorgestellte Ansatzpunkte der Kritik sind: Kompetenzkonstrukt, Subjektverständnis und Selbstorganisation, Lernverständnis, verkürzte Sicht der Zusammenhänge, Ökonomisierung und Produktionslogik, Tabuisierung von Widerstands-Kompetenzen, politische Dimensionen des Kompetenzdiskurses. (BIBB-Doku)