A cross country analysis of curricular reform in vocational education and training in Central and Eastern Europe
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Office for Official Publications of the European Communities
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Luxembourg
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Abstract
Die vorliegende vergleichende Studie über die Curriculumentwicklung der beruflichen Bildung in den mittel- und osteuropäischen Ländern Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Slovakische Republik, Slovenien und Ungarn zeigt, dass in allen Ländern bedeutende Schritte zur Reform des nationalen Berufsbildungssystems unternommen wurden. In den dort durchgeführten Phare-Programmen der EU war der entscheidende Punkt der Versuch, eine Reform des gesamten Berufsbildungssystems durch die Einführung eines besonderen Curriculummodells in einer begrenzten Anzahl von Pilotschulen zu initiieren. Das Modell, importiert aus EU-Ländern, entsprach jedoch nur wenig den besonderen Bedingungen der Reformstaaten. Der zweite Kritikpunkt bezieht sich auf die enge Curriculumkonzeption der Phare-Programme, die den Schwerpunkt auf die Änderung der Lerninhalte und die Einführung der Messung des Lernerfolgs legte. Der Ländervergleich zeigt jedoch, dass in Mittel- und Osteuropa es viel wichtiger ist, die Lernumgebung und den Lernprozess selbst zu verbessern. Zusammenfassend stellen die Autoren fest, dass sich die meisten Staaten Mittel- und Osteuropas im Laufe der 90er Jahre mit ihren Reformbemühungen in der beruflichen Bildung den EU- Mitgliedstaaten angenähert haben. (BIBB)