Neuausrichtung der betrieblichen Ausbildung
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Abstract
Die Organisation entlang der Arbeit von Prozessketten, Gruppenarbeit, selbständige dezentrale Einheiten und Qualitätsmanagement stellen hohe Anforderungen an die Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter. Die Veränderungen haben vielerorts dazu geführt, dass Mitarbeiter in der Fertigung Teamsitzungen moderieren, Ergebnisse präsentieren und mit Metaplan-Technik umgehen können. Der Beitrag beschreibt, wie der Nachwuchs auf diese Aufgaben in der betrieblichen Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie (Firma Paul Hettich) vorbereitet wird. 1998 wurde in dem Unternehmen die Reorganisation der Ausbildung eingeleitet. Ziele sind die Verbesserung der Organisation des Ausbildungsdurchlaufs unter besonderer Berücksichtigung der betrieblichen Kernkompetenzen, die Anreicherung der Ausbildungsinhalte, eine stärkere Integration der Ausbildung in die innerbetriebliche Wertschöpfungskette durch eine Profit-Center-Organisation, frühzeitige Entscheidungsfindung und Integration der Auszubildenden in ihrem späteren Unternehmensbereich, die Öffnung der Ausbildung für regionale Kooperationspartner, die Erhöhung der Attraktivität der Ausbildung durch internes und externes Marketing. (BIBB2)