Förderung der Beschäftigung von gering Qualifizierten - Kombilöhne als Dreh- und Angelpunkt?
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140160
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Friedrich-Ebert-Stiftung
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Bonn
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Abstract
Die Frage, wie die Beschäftigungssituation von gering Qualifizierten verbessert werden kann, ist ein zentrales Thema arbeitsmarktpolitischer Debatten. Kombilöhne werden oftmals als der Dreh- und Angelpunkt zur Wiedereingliederung von gering qualifizierten Arbeitslosen bezeichnet. Die vorliegende Expertise setzt sich mit der Frage auseinander, ob durch die Subventionierung der Löhne oder der Lohnnebenkosten die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter verbessert werden können. Die Autorin hält die Beschäftigungseffekte von Kombilöhnen für fraglich, auch erfordern sie erhebliche finanzielle Mittel. Eine nachhaltige Verbesserung der Beschäftigungssituation setze vielmehr ein umfassendes Maßnahmebündel voraus. Es gilt vor allem, Engpässe und Defizite im Bereich der Bildung und Qualifizierung zu beseitigen. Argumente, dass vermeintlich einfache Dienstleistungstätigkeiten keine besonderen Qualifikationen erforderlich machen und die gering Qualifizierten oftmals nicht mehr qualifizierbar sind, greifen aus Sicht der Autorin zu kurz. Notwendig seien umfassende bildungspolitische Anstrengungen. (BIBB-Doku)