Eine theoretische Konzeption sozialer Kompetenz, dargestellt am Beispiel der Krankenpflege
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Abstract
Soziale Kompetenz ist ein zentrales Element umfassender beruflicher Handlungskompetenz insbesondere in personenbezogenen Dienstleistungsberufen wie der Pflege. Um diese in der Berufsausbildung fördern zu können, ist eine differenzierte Beschreibung der Ziele und Beurteilungskriterien für gelungene Interaktion notwendig. In dem Beitrag wird ein Modell sozialer Kompetenz vorgestellt, das von empirisch zu ermittelnden Schlüsselproblemen sozialen Handelns in einem Berufsfeld ausgeht. Es werden vier Wissens- und Kompetenzbereiche unterschieden (kognitive Kompetenz, strategische Kompetenz, moralisch-ethische Kompetenz, Selbstkompetenz), um die Wissensgebiete und Fähigkeiten zu bestimmen, die zur Gestaltung der sozialen Schlüsselprobleme erforderlich sind. Am Beispiel der Krankenpflege wird dies veranschaulicht. Abschliessend werden Ansatzpunkte zur Förderung der sozialen Kompetenz aufgezeigt. Besondere Bedeutung wird dabei der Förderung der Selbstkompetenz beigemessen. (BIBB2)