Zweitausbildung - eine Chance für existenzbedrohte Landwirte

bibb.id103151
dc.contributor.authorHaris, Josef [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T12:38:47Z
dc.date.available2018-12-17T12:38:47Z
dc.date.issued1993
dc.description.abstract"Eine berufliche Umorientierung setzt voraus, dass der Landwirt sein Verhalten radikal verändert, er also sein bisheriges Verhalten aufgibt. Um diese Verhaltensänderung mit beratender Hilfe unterstützen zu können, muss der Berater die möglichen Einflussfaktoren, ihre Richtung und ihre Stärke kennen. In der vorliegenden Untersuchung wurde auf die Bedeutung einiger dieser Faktoren nachdrücklich aufmerksam gemacht. Insgesamt 125 Landwirte wurden mittels eines standardisierten Fragebogens persönlich interviewt. Die in die Stichprobe einbezogenen Landwirte haben sich bis zur Befragung im Sommer 1991 an die 1988 gegeründete Beratungsstelle des 'Vereins zur Förderung von Zweiteinkommen in der Landwirtschaft der Region Bodensee-Oberschwaben e.V." (VZBO) gewandt, um sich beraten zu lassen. Die Untersuchung hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der befragten Landwirte die Zukunftsaussichten der Landwirtschaft als 'schlecht' oder 'sehr schlecht' beurteilen. Sie glauben nicht, dass durch die Landbewirtschaftung in Zukunft ein ausreichendes Familieneinkommen erwirtschaftet werden kann. Hauptsächlich diese Unsicherheit liegt der Suche nach einschlägigen Informationen zugrunde. Mit ihren Informationswünschen wenden sich die Landwirte in erster Linie an die Beratungsstelle des VZBO. Über die Existenz des Modellprojektes werden die Landwirte von verschiedenen Seiten unterrichtet. Das landwirtschafltiche Wochenblatt 'Schwäbischer Bauer' steht hierbei an erster Stelle; die letzten Ränge nehmen - weit abgeschlagen - der Bauernverband und das Arbeitsamt ein. Das Modellprojekt wird von den Befragten samt und sonders akzeptiert. Es geniesst hohes Ansehen, weil der ratsuchende Landwirt eine Betriebs- , Arbeits- und Sozialberatung 'aus einer Hand' erhält. Mehrere Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass man sich eine offene und vorausschauende Informationspolitik wünscht. Unterrichtet sollte insbesondere über die Probleme des agrarischen Strukturwandels werden sowie über Lösungen zur Minderung der Schwierigkeiten. Den das Modellprojekt tragenden Organisationen wird somit empfohlen, noch tatkräftiger zu handeln. Verhindert sollte werden, dass sich Landwirte nicht erst dann mit dem Gedanken befassen, sich beruflich umzuorientieren, wenn die 'kleinen' betrieblichen Veränderungen keinen nachhaltigen Erfolg gezeigt haben, sondern bereits geraume Zeit vorher." (Autorenreferat, IAB- Doku)
dc.format.extentS. 483-505
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/718203
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerichte über Landwirtschaft
dc.relation.ispartofvolume71 (1993), H. 3
dc.subject.classificationS 6.1.1 Land-, Tier-, Forstwirtschaft und Gartenbau
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.otherLandwirt
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherZukunftsperspektive
dc.subject.otherUmschulung
dc.subject.otherBeratungskonzept
dc.subject.otherErfolgskontrolle
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleZweitausbildung - eine Chance für existenzbedrohte Landwirte
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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