Zum Stellenwert beruflicher Weiterbildung in den ersten Jahren des Erwerbsverlaufs : theoretische Überlegungen und empirische Befunde zur beruflichen Weiterqualifizierung der Geburtsjahrgänge 1954-56 und 1959-61

bibb.id86157
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorBöhnke, Petra [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:48:42Z
dc.date.available2018-12-17T10:48:42Z
dc.date.issued1997
dc.descriptionZugl.: Dipl.-Arbeit
dc.description.abstract"Die vorliegende Arbeit hatte die Untersuchung beruflicher Weiterbildungsteilnahme in den ersten Berufsjahren in Westdeutschland der späten 1970er und 1980er Jahre zum Gegenstand. Dabei wurde der Frage nachgegangen, ob der berufbildende Weiterbildungssektor angesichts der vorherrschenden historischen, sozialen und institutionellen Rahmenbedingungen verstärkt zur Qualifikationsanpassung und als Ressource für potentielle Arbeitsplätze bzw. zur Stabilisierung der beruflichen Position genutzt wurde. Ebenso stand die Frage nach Chancenverteilung und Differenzierung des Zugangs zu beruflicher Weiterbildung im Hinblick auf sozio-demographische Merkmale im Zentrum der Arbeit. Die Analyse der Nutzung beruflicher Weiterbildung nach dem Berufseinstieg und in der ersten Phase einer beruflichen Etablierung lenkte den Blick vor allem auf das Verhältnis von Ausbildung und Weiterbildung. Es wurden zum einen sozialstrukturelle und institutionelle Mechanismen untersucht, die den Zugang zu beruflicher Weiterbildung beeinflussen; zum anderen wurde die Weiterbildungsthematik mit Qualifizierungsprozessen in der Lebensverlaufsperspektive verknüpft. Die theoretischen Überlegungen konzentrieren sich somit zunächst auf Theorien zum Verhältnis von Bildung und Beschäftigung, die die zentralen Kategorien für eine empirische Analyse bereitstellten. Zusätzlich wurde ein Interpretationsrahmen skizziert, der Bildungs- und Ausbildungsprozesse, die sich in das Erwerbsleben hinein erstrecken, in einen lebens- und erwerbsgeschichtlichen Verweisungszusammenhang rückte: Von Interesse war dabei die Frage, ob berufliche Weiterbildung für die Stabilisierung und Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Lebensverlaufs in Anspruch genommen wurde. Die empirischen Analyse wurde entlang des im ersten Kapitel entwickelten konzeptionellen Leitfadens durchgeführt: Es wurde nach einer geschlechtsspezifischen Prägung des beruflichen Weiterbildungsverhaltens gefragt sowie im Anschluss an die Diskussion um die propagierte 'Weiterbildungsgesellschaft' das Verhältnis von Ausbildung und beruflicher Weiterbildung in den Blick genommen. Die empirische Analyse wurde auf Grundlage des 1989 erhobenen Datensatzes zu den westdeutschen Geburtsjahrgangsgruppen 1954-56 und 1959-61 durchgeführt und war Teil des Projektes 'Lebensläufe und gesellschaftlicher Wandel' am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.accompanyingmaterialAnhang
dc.format.extent140 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/698338
dc.language.isode
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherQualifikation
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherLebensverlauf
dc.subject.otherDemografische Faktoren
dc.subject.otherGeschlechtsspezifische Faktoren
dc.subject.other1970-1989
dc.titleZum Stellenwert beruflicher Weiterbildung in den ersten Jahren des Erwerbsverlaufs : theoretische Überlegungen und empirische Befunde zur beruflichen Weiterqualifizierung der Geburtsjahrgänge 1954-56 und 1959-61
dc.typeBuch

Files

Collections