Umweltschutz als Beruf : Ver- und Entsorger/Ver- und Entsorgerin - der erste Ausbildungsberuf im technischen Umweltschutz
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108663
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Hirthammer
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München
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Abstract
"Nach einleitenden Bemerkungen (1) wird zunächst (2) auf die verschiedenen Arten der Bedrohung unserer Umwelt durch die Industriegesellschaft eingegangen, wobei wegen des einführenden Charakters dieses Kapitels nur ein kurzer Problemaufriss möglich ist. Die Funktion dieses Kapitels ist es, einen kurzen Überblick zu geben und den Leser für die Arbeits- und Aufgabenbereiche des Ver- und Entsorgers zu sensibilisieren. In (3) werden Ausbildungswege auf verschiedenen Ebenen beschrieben, um das Spektrum der Qualifizierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Nur am Rande erwähnt sei die Selbstverständlichkeit, dass Umweltschutz als Prinzip in allen Ausbildungen verankert sein muss, genauso wie Arbeitssicherheit und Unfallschutz. Den Hauptteil des Buches bildet das Kapitel (4) über den neuen Ausbildungsberuf 'Ver- und EntsorgerIn'. Dies ist der erste Ausbildungsberuf im technischen Umweltschutz mit den drei Fachrichtungen: Wasserversorgung, Abwasser und Abfall. Er ist dem Berufsfeld 'Chemie, Physik, Biologie' zugeordnet. An diesem Beruf wird exemplarisch aufgezeigt, welche Prozeduren notwendig sind, um einen Personenkreis für bestimmte Aufgabenbereiche im Umweltschutz zu qualifizieren. Gerade an einer Ausbildung im Dualen System wird erkennbar, welche Gesichtspunkte zusammenkommen müssen, um einen Ausbildungsgang zu etablieren. Es wird dabei die Vorgeschichte miteinbezogen, weil aus ihr deutlich wird, wie schwierig es ist, divergierende Interessen auf einen Nenner zu bringen. Es wird auch auf die Einsatzmöglichkeiten nach der Ausbildung eingegangen, weil hierbei deutlich wird, dass Ausbildung allein nicht ausreicht, sondern dass im Anschluss an diese auch entsprechende Arbeitsplätze in ausreichender Zahl vorhanden sein müssen. Die Ausführungen beziehen sich schwerpunktmässig auf die 'alten Länder' der Bundesrepublik Deutschland. Auch in den neuen fünf Ländern ist dieser Beruf inzwischen eingeführt worden. Zum 1. September 1990 haben 48 Auszubildende der Fachrichtungen Wasserversorgung und Abwasser in Neubrandenburg und in Weimar ihre Ausbildung begonnen. Inzwischen (Stand September 1991) befinden sich in den neuen Bundesländern ca. 180 Personen in der Ausbildung. Daneben gibt es auch dort diverse Umschulungsmassnahmen mit hohen Teilnehmerzahlen. Im zusammenfassenden Kapitel (5) wird versucht, Folgerungen zu ziehen und Perspektiven aufzuzeigen." (Autorenreferat)