Die Durchlässigkeit beruflicher Bildungswege : Bedingungen und Wirkungen
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101345
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Abstract
"In jüngster Zeit werden wieder die Bedingungen des Übergangs zu hochschulischen Bildungsgängen nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung diskutiert. Wichtige Gründe der neu aufbrechenden Diskussion um die Gleichwertigkeit von Bildungswegen sind steigende Abiturientenzahlen und fallende Zahlen bei Auszubildenden. Von den Befürwortern einer Öffnung der Hochschulen werden beide Entwicklungen vor allem auf mangelnde Übergangsmöglichkeiten zurückgeführt, während die Gegner einer Öffnung eine weitere Abnahme des Facharbeiterbestandes befürchten. Dass diese Befürchtungen nicht unbedingt gerechtfertigt sind, belegt die Untersuchung bei Abiturienten mit einer betrieblichen Berufsausbildung, die trotz bestehender Übergangsmöglichkeiten diesen Schritt nur zu etwa einem Drittel vollzogen. Ursache sind vergleichsweise günstige Arbeitsbedingungen, die ein Studium weniger attraktiv erscheinen lassen. Ähnlich positiv könnten sich nach Ansicht des Verfassers auch die Öffnung der Hochschulen auf die Arbeitsbedingungen betrieblich ausgebildeter Jugendlicher ohne Abitur auswirken. Dann wäre eine Abwanderung der Fachkräfte kaum mehr zu befürchten, und es stiege die Attraktivität der Lehre." (Verlag)