Qualifikation und Bedarf im Berufsfeld der Informationsarbeit : eine Befragung von Arbeitgebern aus den Berufsbereichen Dokumentation, Information, Informationsvermittlung und Informationswirtschaft

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Potsdam

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Ziel der empirischen Untersuchung war es, zunächst die realen Tätigkeitsfelder und die absehbaren Arbeitsmarktchancen für Wissenschaftliche Dokumentare zu ermitteln. Ferner sollte die von den Unternehmen erwartete zukünftige Entwicklung der Tätigkeitsfelder und die Vorstellung der Betriebe zu den Ausbildungsinhalten bzw. zu den erwarteten Qualifikationsprofilen untersucht werden. Es wurde eine Totalerhebung bei 1.208 Arbeitgebern aus den Bereichen Information und Dokumentation, Informationsvermittlung und Informationswirtschaft in Form einer schriftlichen, postalischen Befragung durchgeführt. Bei 75% der befragten Einrichtungen war der Abschluss Wissenschaftlicher Dokumentar und nur bei 22% der Abschluss Fachinformator bekannt. Ergebnisse: Im operativen Bereich dominieren die klassischen Input- und Output-Aufgaben; moderne Medien und Verfahren haben noch verhältnismässig geringe Bedeutung. Im Bereich der konzeptionellen Aufgaben kommen moderne Aufgabenstellungen schon stärker zum Zug, wobei die Beobachtung der IuK-Technologien weit an der Spitze liegt. Zukünftig wurden ebenfalls die IuK- Technologien sowie die Faktendatenbanken und das Informationsressourcen-Management als bedeutende Entwicklungslinien angesehen. Die Arbeitsmarktchancen werden für Naturwissenschaftler etwas besser als für andere Wissenschaftler angesehen, jedoch werden in erstaunlich grossem Umfang Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler eingesetzt. Die Beschäftigungsmöglichkeiten werden in kurzfristiger Perspektive verhalten und in mittelfristiger Sicht als gut eingeschätzt. Insgesamt ergab sich ein respektabler Ersatzbedarf. (IAB2)

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