Akademikerarbeitslosigkeit: Anstieg in den meisten naturwissenschaftlich-technischen Berufen

bibb.id173785
dc.contributor.authorBrenke, Karl [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:36:30Z
dc.date.available2018-12-17T19:36:30Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Immer mehr junge Menschen haben in den vergangenen Jahren ein Studium ergriffen. Vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern, in Mathematik und Informatik hat die Zahl der Studierenden zugenommen. Wie sich an den steigenden Arbeitslosenzahlen der Jahre ablesen lässt, wurde offenbar in diesen Berufsfeldern über den Bedarf hinaus ausgebildet. Die Zuwächse der absoluten Zahlen der Arbeitslosen sind zwar nicht gewaltig, der prozentuale Anstieg lässt aber deutlich zunehmende Beschäftigungsprobleme bei naturwissenschaftlich-technischen Akademikerberufen erkennen. So ist die Zahl der arbeitslosen IT-Experten trotz günstiger Konjunktur in den vergangenen drei Jahren um ein Drittel gestiegen; dasselbe gilt für Ingenieure, die in der Industrie eingesetzt werden können. Noch stärker fiel der Anstieg der Arbeitslosigkeit - um etwa 50 Prozent - unter Humanmedizinern und Physikern aus. Eine erhebliche Zunahme der Unterbeschäftigung gab es auch bei Chemikern. Aus dem Rahmen fallen Bauingenieure sowie Architekten, denn für diese Berufsgruppen nahm die Arbeitslosigkeit ab. Einfluss darauf hatte wohl auch die lange Zeit abnehmende Zahl an Studierenden der entsprechenden Fächer, die wegen einer über Jahre anhaltenden "Talfahrt" in der Bauproduktion als wenig attraktiv eingestuft wurden. Ebenfalls günstig hat sich die Arbeitslosigkeit in anderen akademischen Tätigkeitsfeldern mit einem unterdurchschnittlichen Zulauf an Studierenden entwickelt - etwa bei Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen sowie Lehrern allgemeinbildender und beruflicher Schulen." Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob auf mittlere Frist eine weiter wachsende Zahl an Studienabgängern aus volkswirtschaftlicher Sicht überhaupt anzustreben ist. Die jüngere Entwicklung der Arbeitslosigkeit zeigt, dass sie vor allem bei Personen mit einer mittleren Qualifikation gesunken ist, so der Autor in seinem Fazit. (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 1130-1135
dc.format.illustrationAbb., Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/763448
dc.language.isode
dc.relation.ispartofDIW-Wochenbericht
dc.relation.ispartofvolume82 (2015), H. 47
dc.source.urihttps://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.519912.de/15-47-4.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationP 2.6 Hochschulabsolventen
dc.subject.classificationG 1.2.2.4 Arbeitslosigkeit
dc.subject.classificationS 6.3.1 Ingenieurberufe, Chemiker, Physiker, Mathematiker
dc.subject.classificationS 6.4.6.2 Wissenschaftliche Berufe
dc.subject.otherAkademiker
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherNaturwissenschaftlicher Beruf
dc.subject.otherTechnischer Beruf
dc.subject.otherBerufsfeld
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleAkademikerarbeitslosigkeit: Anstieg in den meisten naturwissenschaftlich-technischen Berufen
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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