Lernfelder als universitäres Curriculum? : Eine hochschuldidaktische Adaption

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Abstract

"Im Zuge des Bologna-Prozesses und der damit verbundenen Einführung von Bachelor-/Master-Studiengängen ist eine verstärkte Kompetenzorientierung in den Studiengängen gefordert. Der Bildungsauftrag von Universitäten akzentuiert sich dahingehend, Lehr-Lern-Arrangements zu gestalten, die bei den Studierenden Kompetenzentwicklungsprozesse anstoßen - Kompetenzentwicklungsprozesse im Sinne des Erreichens einer wissenschaftlich basierten Handlungskompetenz für zukünftige berufliche Handlungsfelder. Hochschuldidaktisch gewendet geht es somit auch um die Frage der curricularen Gestaltung von Studiengängen. Vor diesem Hintergrund soll im Artikel der Frage nachgegangen werden, inwiefern das Lernfeldkonzept als ein Curriculum aus der beruflichen Bildung eine Option darstellt, dem veränderten Bildungsauftrag von Universitäten gerecht zu werden. Hierzu sollen zunächst unterschiedliche curriculare Prinzipien aufgezeigt werden, um daran zu veranschaulichen, inwiefern die curriculare Logik des Lernfeldkonzepts ein durchaus adäquates curriculares Design für die Gestaltung von Bachelor-Studiengängen darstellen kann. Daran anschließend wird aufgezeigt, welche hochschuldidaktischen Implikationen damit verbunden sind." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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