Weiterbildung und Selbstbestimmung von Frauen im Zeichen betrieblicher Umbrüche : Frauenbildungsprozesse im Kontext von Arbeits- und Technikgestaltung
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Waxmann
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Münster
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Abstract
Die Verfasserin analysiert die gesellschaftlichen und geschlechtsspezifischen Rahmenbedingungen sowie die betrieblichen Möglichkeiten, die sich Frauen bei der Gestaltung von Arbeit und Technik bieten. Der Untersuchung liegt die Annahme zugrunde, dass die Umbrüche in Produktion, Dienstleistung und Verwaltung zu einer Reorganisation aller Arbeitsabläufe und Strukturen führen und in diesem Veränderungsprozess einen Wandel bisheriger Arbeitsteilungen und Trennungen zwischen den Geschlechtern ermöglichen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den notwendigen Arten von Lernprozessen für die Stärkung der Gestaltungskompetenz der weiblichen Beschäftigten. Auf dieser Grundlage werden Überlegungen für eine Bildungsarbeit, die die Gestaltungskompetenz von Frauen stärkt, angestellt. Die Bedingungen für eine emanzipatorische und gestaltungsorientierte Frauenbildung sind durch klare Widersprüche gekennzeichnet. Die Unbeweglichkeit gesellschaftlicher und betrieblicher Strukturen, traditionelle betriebliche und gewerkschaftliche Vertretungspolitik, aber auch verinnerlichte Rollenbilder von Männern und Frauen stellen Probleme und Barrieren dar. Auf der anderen Seite verkörpern gerade die Erfahrungen, Modelle und Erkenntnisse der Frauenbildung und -forschung auch eine Reihe von Ansatzpunkten für die Weiterentwicklung gestaltungsorientierter Bildungsarbeit. Die Verfasserin entwirft bei der Frage nach den Perspektiven einer selbstbestimmten Frauenbildung konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Aufgabenfelder. (BIBB2)
Description
Zugl.: Münster, Univ., Diss., 1996