D21 Digital Index 2017/2018 : Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft

bibb.id182199
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.editorInitiative D21 [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.editorBertelsmann Stiftung [Sonstige]
dc.contributor.otherInitiative D21
dc.contributor.otherBertelsmann Stiftung
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T20:12:58Z
dc.date.available2018-12-17T20:12:58Z
dc.date.issued2018
dc.description.abstract"Die Digitalisierung ermöglicht es Berufstätigen, ihren Arbeitsalltag durch Telearbeit, Home Office und mobiles Arbeiten flexibler, zeitsparender und auch umweltschonender als je zuvor zu gestalten. Doch der neue Digital Index zeigt, dass die neuen Arbeitsformen immer noch nur von einer Minderheit in Anspruch genommen werden. Demnach arbeiten gegenwärtig nur 16 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland ständig oder zumindest gelegentlich mobil beziehungsweise im Home Office. Für fast die Hälfte derjenigen, die die neuen Arbeitsformen nicht nutzen, liegt es daran, dass dies in ihrem jeweiligen Beruf nicht möglich ist. Bezogen auf die insgesamt 44 Millionen Erwerbspersonen in Deutschland bedeutet dies aber im Umkehrschluss auch, dass mindestens 15 Millionen Erwerbstätige Zeit und Kosten sparen könnten, wenn ihnen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten eingeräumt würde oder aber sie selbst diese Möglichkeit wahrnehmen würden. Aber auch innerhalb der Arbeitsumgebungen scheint Deutschland nach wie vor viel Nachholbedarf zu haben. Nur 45 Prozent der im Büro Tätigen nutzen einen Firmen-Laptop, 29 Prozent regelmäßig einen VPN-Dienst, je 21 Prozent Videokonferenzen oder Smartphones, je 16 Prozent arbeiten an geteilten Dokumenten oder nutzen ein Tablet. Männern stehen diese Möglichkeiten bis zu viermal häufiger zur Verfügung als Frauen. Gerade einmal jeder hundertste Berufstätige kann eigene Geräte zur Arbeit mitbringen. 41 Prozent der im Büro Tätigen nutzen keine der genannten Dienste oder Geräte. Die Zahlen des diesjährigen Digital Index zeigen in der Summe, dass zwar die Nutzung des Internets leicht ansteigt, insgesamt aber die Aufteilung der Bevölkerung in verschiedene Nutzergruppen unverändert bleibt. Die Technik-Enthusiasten bauen ihren Produktivitätsvorsprung bei der Arbeit durch die frühzeitige Nutzung künstlicher Intelligenzen wahrscheinlich weiter aus, während die Technik-Skeptiker zunehmend Leidtragende der digitalen Spaltung der Nutzerschaft sind. Berufstätige besitzen einen eindeutigen Kompetenzvorsprung bei der Nutzung des Netzes, aber auch bei der Nutzung von Standardsoftware wie etwa Textverarbeitungsprogrammen sowie von Computern allgemein. (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.format.extent60 S.
dc.format.illustrationAbb.
dc.identifier.isbn978-3-9818331-4-0
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/767112
dc.language.isode
dc.source.urihttps://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/D21_Index2017_2018.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 2.2.2 Internet / Mediengesellschaft
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 2.3.3 Arbeitsformen, Techniken
dc.subject.otherInternet
dc.subject.otherDigitalisierung
dc.subject.otherMedienkompetenz
dc.subject.otherArbeitswelt
dc.subject.otherTelearbeit
dc.subject.otherBüroarbeit
dc.subject.otherInformationstechnische Bildung
dc.titleD21 Digital Index 2017/2018 : Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

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